Geschichte


1984 haben einige enthusiastische Musikanten beschlossen, in Grafenried/Fraubrunnen eine Blasmusikformation zu gründen. Unter anderem fehlte bei offiziellen Anlässen zur musikalischen Umrahmung einfach die Dorfmusik.
.
Unter dem Namen «Bärebach Musikanten» formierten sich rund zwanzig Musikantinnen und Musikanten zu einer Blaskapelle. Als erster Dirigent prägte Paul Wälti während 15 Jahren massgebend den Aufbau und die Entwicklung der Bärebach Musikanten. In diese Zeit fallen auch einige für uns unvergessliche Auftritte, wie etwa 1987 die Bundesratsfeier für Adolf Ogi aus Fraubrunnen oder fünf Jahre später die Feier zur seiner Wahl als Bundespräsident.

Auf Paul Wälti als Dirigent folgte Manfred Tschumi aus Deitingen. Nach fünfjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit hat sich Manfred Tschumi – der in der Blasmusik sehr vielseitig engagiert ist – entschlossen, die Leitung der Bärebach Musikanten auf Ende 2004 abzugeben, um sich damit zu entlasten.

Am 4. Dezember 2004 feierten wir unser 20-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert. Mit dem Motto «Musik aus Freude – für andere spielen» haben wir die nächsten 20 Jahre in Angriff genommen.

In den Jahren 2005 und 2006 standen wir unter der Leitung von Alfred Walther aus Schönbühl. In der Person von Christian Rohrer aus Münchenbuchsee haben wir einen neuen Dirigenten gefunden, der seine Tätigkeit im Januar 2007 aufgenommen hat und noch heute unser musikalischer Leiter ist.

Auf Ende 2014 ist unser Obmann Jakob Zahnd nach über 30 Jahren von seinem Amt zurückgetreten. Wahrlich ein bravouröses Engagement. Vielen Dank, Kobi! Neu werden wir von einer Obfrau geführt, nämlich von Silvia Reuteler.

Marsch, Polka, Walzer: das ist das traditionelle Betätigungsfeld von Blaskapellen wie wir eine sind. Titel wie «Na privitanou», «Böhmisches Blut», «Wenn die Egerländer spielen» oder Namen wie «Karel Vacek», «Ladislav Kubes» und «Antonin Borovicka» deuten unzweifelhaft auf die Herkunft unserer Musik hin: auf das Egerland, auf Böhmen und Mähren im heutigen Tschechien. Diesem Musikstil haben wir uns verschrieben. Das heisst aber nicht, dass wir zwischendurch zur Auflockerung auch mal Stimmungsmusik machen oder einen Rag oder Dixieland einflechten.

Wir proben grundsätzlich zwei Mal im Monat, an jedem ersten und dritten Montag in Grafenried. Wenn Auftritte bevorstehen, braucht es selbstverständlich noch einige zusätzliche Proben. Dieser relative geringe Probenaufwand bedingt natürlich, dass jeder und jede Musikantin das Instrument auch sonst zur Hand nimmt. Für die meisten ist das auch kein Problem, spielen sie doch noch in irgend einer anderen Blasmusikformation mit.

 

Top